Wie ich mich motiviert habe jeden Tag zu laufen

Noch bevor ich wusste, ob ich es überhaupt durchziehe, habe ich begonnen meine Gedanken zu diesem Beitrag aufzuschreiben. Vielleicht auch ein Trick, sich zu motivieren, aber es gibt noch ganz viele andere!

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Zwar bin ich im letzten und vorletzten Jahr jeweils einen Halbmarathon mehr oder weniger „aus dem Stand heraus“ und ohne viel Vorbereitung gelaufen, weil es „einfach gelaufen“ ist, habe dann aber den Fokus wieder aufs Krafttraining gelegt und eben nicht mehr wirklich was gemacht.

Vor allem die Interviews in diversen Podcast-Folgen und Blog-Beiträgen haben mich jetzt aber inmitten der Herbst-Tristesse wieder etwas (neu)gierig aufs Laufen gemacht.

Also hab ich kurzerhand beschlossen, ab sofort einfach jeden Abend zu laufen.

Zunächst einmal 15 Minuten, zwischen 3 und 4 Kilometern. Eine kleine beschauliche Runde, nicht zu lang, nicht zu kurz. Naja, und die diversen Serien, die ich eigentlich noch sehen, die diversen Texte, die ich eigentlich noch lesen und die diversen Feierabend-Leckereien, die ich eigentlich noch essen möchte, müssen sich einfach noch ein paar Minuten gedulden 😉 !

Hier eine kurze und knackige Zusammenfassung meiner Tipps, wie ich mich motiviert habe jeden Tag laufen zu gehen:

1.) Mit dem Lauf den Tag abschließen

Einer der wichtigesten Gründe, warum ich abends noch schnell eine Runde laufen gehen möchte ist es, meinen Tag abzuschließen. Dabei lasse ich meine Gedanken und Erlebnisse Revue passieren und das geht eben beim Laufen viel besser, als wenn man sich durch Serien, Bücher, Essen oder Social Media ablenken lässt. Außerdem möchte ich nicht verlernen, mich auch mal ein paar Minuten am Tag mit mir selbst zu beschäftigen, ohne Ablenkung.

2.) Mit dem Nützlichen verbinden

Das tolle ist, dass sich das Laufen super mit etwas Nützlichem verbinden lässt – und zum Beispiel wie in meinem Falle zu einer Gassi-Runde mit dem Hund ergänzen lässt.

Denkbar wäre auch ein fester Treffpunkt mit einem Laufpartner, mit dem man sich über die Geschehnisse des Tages austauschen kann. Und für alle, die doch lieber alleine und mit dem eigenen Tempo unterwegs sind, tut es auch mal ein schönes Hörbuch oder gute Musik.

3.) Laufen mit einem festen Ziel vor Augen: Warum?

Eines meiner Learnings, die ich aus dem regelmäßigen Training und einem vegan aktiven Leben gezogen habe, ist, sein Ziel konsequent zu verfolgen und dafür jeden Tag etwas zu tun.

Ich möchte fit, gesund und leistungsfähig sein. Denkbar wäre auch durch das regelmäßige Laufen den Kalorienverbrauch zu erhöhen und dadurch auf Dauer vielleicht etwas abzunehmen.

Und Dich zum regelmäßigen Laufen zu motivieren, kannst Du Dir also entweder Dein „Warum?“ richtig groß oder aber Dein „Warum nicht?“ richtig klein formulieren!

4.) Ausreden aushebeln: Warum nicht?

Mein körperliches Ziel ist nicht nur eine sportliche Erscheinung, sondern auch, dass ich von meinen Körper und Geist zu jedem Moment die geforderte Leistung abrufen kann. Um das zu erreichen, muss ich eben manchmal auch dann fit sein, wenn ich denke, dass ich es eigentlich gerade gar nicht bin und – wie man so schön sagt – meine Komfortzone verlassen. Wie wichtig dabei die Rolle des Geistes und der Willensstärke ist, diese Erfahrung durfte ich bereits öfters machen…

4 Ausreden, die für mich nicht mehr zählen:

  1. „Ich habe eigentlich gar keine Zeit“ – 15 Minuten habe ich immer. Nach der Arbeit. Vor oder nach einer Geburtstagsfeier. Vor oder nach irgendeinem anderen Termin.

  2. „Ich muss mich darauf vorbereiten“ – Bei 3 bis 4 km ist keine besondere Vorbereitung nötig. Ich muss sich weder vor noch währenddessen durch einen „Extra“-Snack mit Energie versorgen, trockne nicht aus, wenn ich keine Wasserflasche dabei habe (vermutlich auch nicht, wenn ich den Tag über ohnehin schon wenig getrunkten habe) und muss mich nicht wie bei einem Langstreckenlauf geistig drauf einstellen. Entweder liegen die Laufklamotten schon bereit, wenn ich nach Hause komme oder ich ziehe mich bereits nach Feierabend bei der Arbeit um oder trage schon tagsüber meine bequemen Trainingshosen 😉 .

  3. „Das lohnt sich doch nicht“ – Weil ich mich aus meiner Komfortzone bewege, lohnt es sich eben doch. Hey, und wenn ich es beim Laufen schaffe, dann mit Sicherheit auch noch bei ganz anderen Dingen!

  4. „Es ist zu nass, zu kalt, zu dunkel“ – Dafür habe ich ja die richtigen Klamotten, warm wird es beim Laufen ohnehin von ganz allein und eine solche kurze Strecke kann ich auch innerhalb meines Wohnortes bewältigen und mich an den Laternen orientieren!

Nun zu Dir: Welches ist Deine Abendroutine? Und hat es gleich von Anfang an geklappt, sie in Deinen Alltag zu integrieren oder musstest Du Dich erst daran gewöhnen? Was waren Deine Stolpersteine und Aureden? Ab damit in die Kommentare!

 

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