Die 5 wichtigsten Dinge für Deine Wettkampfvorbereitung

Image-300x300 in Die 5 wichtigsten Dinge für Deine WettkampfvorbereitungNachdem sich nicht nur in unserem Freizeit-Training, sondern auch bei offiziellen Teilnahmen der Wettkampfgedanke eingestellt hat und wir durch das Beachten einiger Faktoren schon oft gute Ergebnisse erzielen konnten, haben wir für Dich hier Die 5 wichtigsten Dinge für Deine Wettkampfvorbereitung zusammengefasst.

1. Mentale Vorbereitung

Nicht nur, wenn Du (wie wir) ohnehin ein visueller Mensch bist, der die Dinge konkret mag, sondern auch speziell für Deine mentale Wettkampfvorbereitung lohnt es sich, dass Du Dir (wenn möglich) den Ort des Wettkampfes im Vorraus anschaust. Denn wenn Du weißt, an welcher Stelle etwa eine Steigung oder ein anderes Hindernis kommt, kannst Du Dir Deine Kräfte entsprechend einteilen und den Ablauf gedanklich durchgehen.

Hilfreich ist es außerdem, wenn Du Dein Wettkampfziel anvisierst:

  • Ist es Dir in erster Linie wichtig anzukommen und die Herausforderungen des Wettkampfes zu bestehen?
  • Möchtest Du Dich im Vergleich zu vergangenen Wettkämpfen verbessern?
  • Steht der Spaß im Vordergrund?
  • Oder willst Du gewinnen?

Solltest Du Dich am Wettkampftag doch einmal nicht in der Lage fühlen, teilzunehmen, solltest Du auch den Mut haben, nicht anzutreten. Du solltest wissen, dass Du damit nicht nur Dir keinen Gefallen tust, weil etwa die Anfälligkeit für Verletzungen steigt, auch würde sich eine vorzeitige Niederlage vermutlich negativ auf Deine mentale Verfassung beim nächsten Wettkampfantritt auswirken.

Wie wichtig gerade die mentale Verfassung vor und während des Wettkampfes ist und, dass oft sie es ist, die zwischen siegen und verlieren entscheidet, zeigen zahlreiche Bücher (z.B. Mit mentaler Wettkampfvorbereitung zum Erfolg – das große Handbuch für Sportler, Übungsleiter und Trainer von Michael Draksal)

Denn: „Psychische Eigenschaften, wie Stabilität und Selbst- bewußtsein, ein gesundes Maß an Aggressivität, optimale mentale Vorbereitung, Konzentrationsfähigkeit, Einstellung auf den Gegner usw. entscheiden bei physisch gleichstarken Gegnern über Sieg oder Niederlage. „
(Eberhard Loosch, Professor für Bewegungslehre und Sportpsychologie an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Erfurt)

2. Trainingsvorbereitung

Mit dem Training solltest Du es in der Woche vor dem Wettkampf etwas ruhiger angehen lassen und Dein Trainingspensum etwas reduzieren. Das kannst Du entweder, indem Du den Umfang Deines Trainings etwas verringerst oder die Intensität.

Ich empfehle Dir, Dich kurz vor dem Wettkampf etwas warm zu machen und Deine Muskulatur zu lockern, etwa durch Laufen oder Hüpfen auf der Stelle. Viele Veranstalter bieten mittlerweile sogar am Wettkampfort Warm-up-Programme an, an denen Du teilnehmen kannst.

3. Ernährung

Vor dem Wettkampf hat es sich bewährt über eine Dauer von ein paar Tagen die Kohlenhydratspeicher ausreichend aufzufüllen. Dafür eignen sich besonders Gerichte mit Kartoffeln, Nudeln oder Reis, aber auch Buchweizen, Amaranth und Quinoa eignen sich hervorragend, besonders in Kombination mit vitalstoffreichem Gemüse und pflanzlichen Proteinen wie etwa Hülsenfrüchten.


Hier findest Du eines unserer Lieblingsrezepte in der Wettkampfvorbereitung.


Die letzte große Mahlzeit solltest Du etwa 3 Studen vor Deinem Antritt essen, um Deinen Körper durch die Verdauung nicht zu belasten. Etwa ½ bis 1 Stunde solltest Du noch einmal schnell verfügbare Energie, zum Beispiel in Form einer Banane oder eines Müsliriegels (z.B. Clifbar) oder selbst gemachten Cookies zu Dir nehmen.
Außerdem ist natürlich eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 2-3 Litern pro Tag sicherzustellen, am besten durch Wasser und ungesüßte Tees. Achte darauf am Morgen des Wettkampfes bereits ausreichend zu trinken. Während des Wettkampfes wirst Du in den meisten Fällen mit Wasser, isotonischen Getränken und Obststücken versorgt. Wenn Du auf Nummer Sicher gehen möchtest, hast Du außerdem die Möglichkeit, Dich mit Hilfe eines Trink-Rucksackes, Trinkgürtels oder entsprechenden Energiegels zu versorgen.

4. Erholung

Um für ausreichende Erholung zu sorgen, ist es ratsam, vor allem in der Vorwoche des Wettkampfes ausreichend zu schlafen. Eine Dauer von mind. 8 Stunden pro Nacht hat sich hierfür bewährt. Vielleicht kannst Du an einigen Tagen sogar einen Mittagsschlaf bzw. Power Nap machen.
Außerdem ist es wichtig, dass Du in diesen Tagen Dein Stresslevel reduzierst und bevorstehende Aufgaben gut planst, wenn möglich sogar für die Zeit nach dem Wettkampf.

5. Ausrüstung

Achte darauf, alle Dinge, die Du für den Wettkampf brauchst, nicht nur dabei zu haben (evtl. hilft es Dir, wenn Du Deine Tasche bereits am Vorabend packst), sondern auch vertraut mit ihnen zu sein, und beim Wettkampf keine Versuche zu unternehmen.
Eingelaufene Schuhe, passende Kleidung und evtl. auf Dich eingestelltes technisches Equipment sind die Vorraussetzung für Deinen Wettkampferfolg!

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei deinem nächsten Wettkampf!

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