5 Gründe warum Du ab sofort Rüben lieben wirst – inklusive Rezept!

Steckr Be-vegan-aktiv-150x150 in 5 Gründe warum Du ab sofort Rüben lieben wirst - inklusive Rezept!Obwohl sie auf den deutschen Tischen zunehmend verschwunden war, erfährt sie mit jeder Wintersaison ein immer größeres Comeback. Und gerade unter den Gesundheits- und Figurbewussten gilt sie als die perfekte Grundlage für leichte und zugleich herzhafte Rezepte:  die Steckrübe.

Warum sie ab sofort häufiger auf Deinem Teller landen sollte, erfährst Du hier!

1. Wertvolle Inhaltsstoffe

Steckrüben haben einen wichtigen Anteil an der Geschichte, denn gerade zu Hungerzeiten galten sie als eines der Hauptnahrungsmittel überhaupt und wertvoller Nährstofflieferant.

Sie enthalten nicht nur einen verhältnismäßig großen Anteil an Trauben- und Fruchtzucker, welcher ihnen eine leicht süßliche Note und einen angenehmen Geschmack verleiht. Auch die enthaltenen Eiweiße und Fette machen sie zu einem unverzichtbaren und wertvollen Bestandteil der täglichen Ernährung.

Die schwefelhaltige ätherische Öle in der Rübe können u.a. unterstützend bei der Heilung von Infekten und Magen-Darm-Problemen sein.

Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium, die für die Entwässerung des Körpers und den Energiestoffwechsel verantwortlich sind, das enthaltene Carotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, und die Vitamine B1, B2 und C tragen das Übrige zur guten Vitalstoffversorgung bei.

2. Vielseitig verwendbar

Fast kein anderes Lebensmittel ist derart vielseitig in der pflanzlichen Küche einzusetzen. Durch ihren dezenten und angenehm süßlichen Eigengeschmack, der etwas an Kohl erinnert, machen Steckrüben nicht nur gekocht und gedünstet, sondern auch roh eine gute Figur.

Steckrüben werden immer geschält und meist in dicke Stifte oder Würfel geschnitten, mit Fett und Flüssigkeit gedünstet und je nach Rezept weiterverarbeitet, als Rohkost genossen (lecker als Rohkost-Platte in Kombination mit Mören und Äpfeln!) oder aber geraspelt als Salat serviert.

Bemerkenswert sind auch die vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten. So können Steckrüben fast jeden Geschmack anderer Gemüse- oder sogar Obstsorten annehmen. Kocht man sie mit Sellerie, Kohlrabi oder Möhren, so dominiert jeweils das betreffende Gemüse, die Rübe sorgt für mehr Volumen. Kochst Du sie mit Äpfeln, erhältst Du mit wenigen Äpfeln sogar richtig viel Apfelmus.
Du solltest Die Rüben allerdings nicht zu lange garen, weil sie dann einen unangenehm kohligen Geschmack bekommen können.

Steckrüben eignen sich außerdem hervorragend zum Pürieren, egal ob alleine oder etwa in Begleitung von Kartoffeln oder Sellerie.

Durch ihren hohen Wassergehalt und ihren vergleichsweise niedrigen Kohlenhydratgehalt sind Steckrüben für eine Low Carb Küche geeignet.

Weitere Ideen: Steckrübensuppe, Steckrübeneintopf, Steckrübenauflauf und Steckrübenbrot. Im Internet findest Du sogar Rezepte für Steckrübenmarmelade und Steckrübenkaffee!

3. Mit Steckrüben kannst Du ordentlich Kalorien sparen!

Durch ihren hohen Wassergehalt sind Steckrüben sehr kalorienarm.

Das macht sie zum Beispiel zum idealen Kartoffel-Ersatz (siehe Rezept!) und fast überall einsetzbar, wo auch die Kartoffel verwendet wird. Noch dazu liefert sie im Vergleich etwas mehr an Calcium und Vitamin C als die Kartoffel, jedoch nur etwa die Hälfte der ihrer Kalorien!

4. Steckrüben sind Dein zuverlässiger Begleiter

Die runden Steckrüben findest Du vor allem im Bio-Handel – und zwar sowohl als weiße Sorten, aber auch als violette Rüben mit weißem Fruchtfleisch und gelbe mit gelbem Fruchtfleisch (die Sorten mit weißem Fruchtfleisch werden in der Regel als Futtermittel verwendet, da sie eher wässrig sind).

Da es sich bei den Steckrüben um ein Wintergemüse handelt, wird es etwa von September bis April geerntet und kommt entsprechend dann in den Handel. Natürlich besitzen die feinen Rüben dann die höchste Nährstoffdichte.

Aber Du kannst sie auch super gut aufbewahren. Im Gemüsefach des Kühlschrankes halten sie sich nämlich mehrere Tage bis Wochen und im Keller sogar einige Monate. Durch die lange Lagerbarkeit, die vielseitige Verwendung und die Tatsache, dass sie durch ihren dezenten Eigengeschmack nach dem Kochen nahezu jedes andere Aroma (wie z.B. das von Kartoffeln, Möhren oder sogar Äpfeln!) annehmen, machen sie zu einem zuverlässigen Begleiter in der figurbewussten Küche!

5. Steckrüben sind ausgesprochen günstig

Kaufe die Rüben am besten wenn sie Saison haben in Deinem Lieblings-Bioladen. Solltest Du sie einmal nicht bekommen, frag einfach ganz nett nach, die Bestellmengen sind auch für kleine Bioläden meist nicht allzu hoch und aufgrund der langen Lagerbarkeit kannst Du auch ganz gut alleine mit einer 5 kg Kiste fertig werden (das sind  etwa 5 – 6 Knollen)!

Fazit: 

Genau deshalb, weil Steckrüben wahre Nährstoff-Bomben sind, auf so vielfältige Art und Weise zubereitet werden können, sich mit ihnen und ohne Verzicht Kalorien einsparen lassen, sie super bevorratet werden können und dabei noch bares Geld gespart werden kann, kommen sie auch bei uns über die Wintermonate häufiger auf den Tisch – und bei Dir ab sofort sicher auch!

Welches sind Deine Lieblingsrezepte, die Du aus günstigen und gesunden Zutaten im Handumdrehen zubereiten kannst?


Leichtes Steckrübenpüree mit
„Kichererbsen-Tofu“ – glutenfrei, sojafrei

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Zutaten für 2 Portionen:

600 ml Gemüsebrühe
180 g Kichererbsenmehl
1 mittlere Zwiebel
3 mittelgroße Möhren
1-2 TL Kokosöl

700 g Steckrüben (geschält)
125 ml Reis Cuisine (Pflanzensahne zum Kochen)
1,5 TL Salz
1 Prise Muskat
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:

Gemüsebrühe aufkochen und das Kichererbsenmehl nach und nach unter Rühren mit einem Schneebesen einrieseln lassen. Da die Masse schnell andickt, ist das Weiterrühren mit einem Löffel etwas weniger kraftintensiv. Dass sich dabei Klümpchen bilden können ist nicht so schlimm, da die Masse weiterverarbeitet wird.

Die Masse noch ca. 5 Minuten auf der ausgeschalteten Herdplatte weiterrühren, bis ein dicker Brei entsteht. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech geben und auskühlen lassen.

Währenddessen die Steckrüben würfeln und in reichlich Wasser in ca. 20 Minuten garen.

Wenn die Kichererbsen-Tofu-Masse etwas ausgekühlt ist (etwa 15-20 Minuten) diese in kleine Würfel schneiden. Möhren waschen und zusammen mit der Zwiebel fein würfeln. Im Kokosöl anbraten und die Kichererbsen-Tofu-Würfel zugeben und gut anbraten.

Die Steckrüben-Würfel abgießen und mit einem Kartoffelstampfer oder im Mixer mit den restlichen Zutaten zu einem cremigen Püree verarbeiten.

Tipp! Wer es gerne rezent und würzig mag, gibt dem Kichererbsen-Tofu in der Pfanne noch etwas Sojasauce hinzu. Das Gericht ist dann allerdings nicht mehr sojafrei =) !

 

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